Umfrage: Sie haben abgestimmt – und das ist das Meinungsbild:

Sie haben darüber abgestimmt, wie Unternehmen in Zukunft mit dem Thema „Anonyme Bewerbungen“ umgehen sollten:

Einzelbewertung:
15,8% teilen die Einschätzung, dass es eine gesetzliche Verpflichtung geben sollte, alle Bewerbungen zu anonymisieren. 26,3% sind der Meinung, dass Unternehmen sich freiwillig verpflichten sollten die Bewerbungen zu anonymisieren. Die meisten von Ihnen, immerhin 47,4%, denken allerdings, dass Unternehmen das selbst entscheiden sollten und lediglich 10,5% sagen, dass Anonyme Bewerbungen Unfug sind.

Dass Unternehmen möglichst viele Potenziale entdecken und nutzen müssen, ist unstrittig. Umstritten bleibt hingegen, inwieweit anonymisierte Bewerbungen diesem Ziel dienen können. Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass Personalverantwortliche sich des Themas „Diversity“ bewusst sind. Vorschreiben lassen wollen sich allerdings die wenigsten, auf welchem Weg ein Ziel zu erreichen ist. Und aus der Erfahrung wissen wir: Die Lösung sieht für jedes Unternehmen anders aus, und muss anhand der speziellen Ausgangslage selbst erarbeitet werden.

Stimmen Sie ab!

Wie sollte das Thema „Anonyme Bewerbung“ in Zukunft behandelt werden:

  1. Es sollte  eine gesetzliche Verpflichtung geben, alle Bewerbungen zu anonymisieren
  2. Unternehmen sollten sich freiwillig verpflichten Bewerbungen zu anonymisieren
  3. Unternehmen sollten selbst entscheiden, wie sie mit anonymen Bewerbungen umgehen
  4. Anonyme Bewerbungen sind Unfug und sollten nicht angenommen werden

Gern können Sie die Abstimmung auch auf unserer Facebook-Seite vornehmen unter:
https://www.facebook.com/advalueMEDIA

Das Ergebnis stellen wir Ihnen morgen hier vor.

Themenwoche: Anonyme Bewerbungen – Die Befürworter

Es ist eine Tatsache und durch viele Studien belegt: Auch im Jahr 2012 werden Menschen in Deutschland bei Bewerbungsverfahren noch von Unternehmen oder deren Mitarbeitern diskriminiert. Ob der türkische Vorname oder die zu dicke Brille, Alter oder Geschlecht – subjektive und unsachliche Kriterien sind oft schon bei der Auswahl derjenigen Bewerber entscheidend, die überhaupt erst zu einem Gespräch eingeladen werden. Unternehmen schaden damit nicht nur Ihrem Ruf und vergeuden unerkannte Potenziale, sondern schaffen auch eine problematische Kultur. Denn Vorurteile pflanzen sich fort. Selbst diejenigen, die sich für neutral und objektiv halten, lassen sich doch unbewusst von Informationen und Eindrücken beeinflussen, die nicht entscheidungsrelevant sein sollten. Jeder kann dazu ja einfach mal einen Selbstversuch starten.

Bewerbungsverfahren sollten deshalb in Zukunft anonymisiert werden. Natürlich wird am Ende immer auch eine persönliche und subjektive Komponente Teil einer Personalentscheidung sein. Aber eben am Ende, nachdem alle Fakten, Fähigkeiten und Qualifikationen sachlich geprüft sind. Und nicht gleich am Anfang, auf der Basis von Voreingenommenheit. In den Vereinigten Staaten ist das anonymisierte Bewerbungsverfahren bereits seit den 60er Jahren üblich und völlig normal. Und auch in vielen anderen Ländern wird darüber diskutiert. Die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt, ist offener geworden. Unternehmen sollten diesen Schritt mitgehen.

Themenwoche – Anonyme Bewerbungen

Von Montag, dem 06. Februar bis Freitag, den 10. Februar findet unsere Themenwoche mit dem Thema „Anonyme Bewerbungen“ statt.


Ist es der Name, ist es das Aussehen, ist es das Alter? Immer wieder berichten Medien darüber, dass Bewerberinnen und Bewerber an Hürden scheitern, die es eigentlich nicht geben dürfte. Doch Diskriminierung ist auch heute noch Realität.

Dieser Umstand hat in Deutschland die Diskussion angestoßen, ob Bewerbungsverfahren zukünftig nicht anonymisiert durchgeführt werden sollten. Die Antidiskriminierungsstelle der Bundesregierung hat dazu mit fünf großen Unternehmen sogar ein Pilotprojekt gestartet. Im Raum steht aber auch der Vorschlag, Unternehmen gesetzlich dazu zu verpflichten, ihre Bewerbungsverfahren anonym zu gestalten, um Vorurteile und Diskriminierung auszuschließen.

Wir wollen uns ab dem 06. Februar näher mit dem Thema beschäftigen.

Am Dienstag sollen die Argumente der Befürworter einer solchen Regelung zur Sprache kommen, am Mittwoch die Gegenargumente. Am Donnerstag sind dann Sie gefragt: Stimmen Sie mit anderen darüber ab, welchen Weg Sie für den Richtigen halten. Das Ergebnis wird unsere kleine „Themenwoche“ am Freitag abschließen.